eihnachten 1975, Jürgen

ich rutsche unruhig zappelnd auf der Kirchenbank hin und her.
Endlich singen wir "O du fröhliche…" und jedes Kind in der Kirche weiß, gleich ist es endlich vorbei. Das was ich von dem Lied schon kann, brülle ich laut mit, damit die Zeit schneller vorbeigeht.
Währenddessen schaue ich mir noch mal die anderen Kinder in der Reihe an und stelle fest, dass meine Mutter mich wieder mal viel zu übertrieben schick angezogen hat - ein Schicksal das mich in den nächsten Jahren noch öfter ereilen sollte.
Endlich sind wir zuhause angekommen und was jetzt nur noch zählt ist klar… die Bescherung !!! Aber ich reiße die Geschenke nicht einfach sinnlos auf, wie viele meiner Artgenossen, nein, ich genieße es, und dann geschieht etwas Außergewöhnliches:
Ich öffne vorsichtig eines der größeren Geschenke und mir blicken freundlich lächelnd fünf kleine Männchen entgegen……
Ein besonderer Moment, keine Frage. Das hab ich schon damals im zarten Kindesalter gespürt, dass hier plötzlich etwas passierte.
Ich will nicht sagen "Liebe auf den ersten Blick", aber so was in der Art war es schon. Ich spürte einfach, dass diese Jungs etwas auslösten.
Alle anderen Geschenke flogen mehr oder weniger in die Ecke und ich zog mich mit meinen Rittern zurück um diesen Moment auszukosten. Von diesem Zeitpunkt an gab es für mich nur noch ein Spielzeug:



so sahen meine ersten Playmobilfiguren aus

Fortsetzung Seite 2 .......

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